Der elementarste und sicher der entscheidenste Moment des Sich-veröffentlichens, ist die Begrüßung. Sie ist der erste oft bleibende Eindruck und zugleich der einleitende Schritt in die Kommunikation zwischen Menschen – ein, wenn nicht der Türöffner schlechthin.

Die Art der Begrüßung mag zwar in jeder Nationalität und Kultur unterschiedlich sein – und man sollte sich dieser Unterschiede bewusst sein – aber schon ein Lächeln und ein freundlicher Blick kann ich dir sagen, dass ich dich mag, dich respektiere und mit dir Kontakt aufnehmen oder in Kontakt bleiben möchte.

Mithilfe unserer Stimme, die Art des Tons, die Lautstärke oder die Sanftheit, bestimmen wir, wie wir auf andere wirken – freundlich, ernsthaft, humorvoll, vorsichtig abwartend oder interessiert. Eine selbstbewusste authentische Begrüßung zeigt, ich bin neugierig und präsent!

Moin, ich bin Jan.
Corporate Designer und freischaffender Künstler aus Hamburg.
Forschungen über visuelle Wahrnehmung belegen, dass wir Bilder bis zu 60.000 Mal schneller verarbeiten können als Text. Wenn ein Bild mehr als 1.000 Worte sagt, könnte ich einfach Bilder zeigen und dazu freundlich nicken.

Aber offensichtlich haben Worte, gesprochen oder geschrieben, auch eine Kraft, die Bildern fehlt. Sie können selbst ein anschauliches Bild erzeugen und komplexe oder abstrakte Informationen auf eine Weise ausdrücken, wie es Bilder nicht können.

Worte und Bilder kommunizieren auf unterschiedliche Weise. Anstatt sie gegeneinander auszuspielen, sollten sich Bilder und Worte sinnvoll ergänzen und verstärken. Der Text sagt, was man auf den ersten Blick nicht sieht, das Bild gibt wieder, was sich nur schwer in Worte fassen läßt.

Oder jeder darf mal der Hero sein, so ganz für sich allein.
Um das Zusammenspiel von Bildern und Texten, Emotionen und Informationen effektiv zu gestalten, braucht es ein Denken in Systemen, entwickelt von einem Team aus unterschiedlichsten Disziplinen. 

Corporate Design Programme beginnen mit Selbsterkenntnis und definieren darauf eine fein abgestimmte Toolbox aus Strategien, Texten, Bildern, Logos, Schriften, Farbsystemen und Rastern. Nur so gelingt es, dass alle gesendeten Botschaften über alle Kanäle authentisch und in einer Sprache in den Köpfen und Händen der Menschen ankommen. Präzise definierte Oberflächen an allen Berührungspunkten ermöglichen, dass für jeden die Substanz und der Kern der Marke leicht und intuitiv zugänglich ist. Mit durchdachten, aber begrenzten Elementen und Werkzeugen und einem smarten Storytelling, ob in Text oder Bild, sagt weniger eindeutig mehr aus.

Corporate Design schafft Orientierung und Differenzierung.
Wenn man älter ist, hat man nicht nur oft mühevoll Erfahrungen, sondern auch Selbstvertrauen gesammelt. Man geht an ein neues Projekt heran und denkt: Oh, so etwas ähnliches habe ich doch schon einmal gemacht. Das wird schon.

Und wie bei allem, was man anfängt, muss man sich vor allem auf seinen Instinkt verlassen – können. Denn der Anfang ist der wichtigste Teil, und da kommt das Selbstvertrauen und auch Mut ins Spiel. Man schaut sich das Projekt an und zerlegt es erst einmal in alle Einzelteile. Manchmal bleibt ein Teil übrig, oder man findet Teile, die überflüssig sind, oder Teile, die offensichtlich noch fehlen oder nicht funktionieren. Im Team öffnet man die Toolbox und setzt am Ende die ganzen Teile wieder zusammen. Ganz einfach, eigentlich...

Age is not a bug, its a feature.
Gutes Corporate Design entsteht in Teams, auf Augenhöhe, mit Empathie, Witz, Offenheit, Mut zur Auseinandersetzung und vor allem mit gegenseitigem Respekt. Ich weiß, was ich kann. Und ich weiß, was ich nicht kann. Meine Erfahrungen und meine Leidenschaft für gutes Gestalten teile ich – sehr gern.

Die Prämisse, ob im Geschäftsleben oder bei der Suche nach der wahren Liebe, ist, dass man besser nein sagt, wenn man nicht verdammt nochmal, ja sagt. Ich habe zwei offene Ohren und dazwischen viel Raum zum Denken und Machen. Wenn ich etwas für Dich tun kann und Du in mir Unterstützung siehst, dann...
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